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Frauen & Mental Health

Perimenopause und Menopause: Wenn sich Körper, Stimmung und Lebensphase gleichzeitig verändern

Menopause wird häufig auf Hitzewallungen und das Ende der Menstruation reduziert. Dabei kann der Übergang mehrere Jahre umfassen und mit unterschiedlichen körperlichen und psychischen Veränderungen verbunden sein.…

Menopause wird häufig auf Hitzewallungen und das Ende der Menstruation reduziert.

Dabei kann der Übergang mehrere Jahre umfassen und mit unterschiedlichen körperlichen und psychischen Veränderungen verbunden sein.

Und er findet häufig in einer Lebensphase statt, in der ohnehin viel passiert.

Wenn mehrere Veränderungen gleichzeitig auftreten

Berufliche Verantwortung, älter werdende Eltern, Partnerschaft, Kinder, die selbstständiger werden, oder die Frage, wie die nächste Lebensphase aussehen soll.

Gleichzeitig können Schlaf, Zyklus und körperliches Wohlbefinden sich verändern.

Deshalb ist nicht immer eindeutig:

Was davon ist Stress? Was gehört zur Lebensphase? Was könnte mit der Menopause zusammenhängen?

Diese Fragen verdienen eine differenzierte Betrachtung.

Stimmung und Menopause

Nicht jede Frau entwickelt während der Perimenopause psychische Beschwerden.

Die Forschung deutet jedoch darauf hin, dass die Perimenopause für manche Frauen mit einem erhöhten Risiko für depressive Symptome oder Depression verbunden sein kann. Eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse von 2024 fand das höchste Depressionsrisiko während der Perimenopause im Vergleich zu anderen untersuchten menopausalen Stadien.

Das bedeutet nicht, dass Stimmungsschwankungen automatisch „die Hormone“ sind.

Psychische Beschwerden sollten genauso ernst genommen und individuell abgeklärt werden wie in anderen Lebensphasen.

Schlaf kann eine wichtige Rolle spielen

Nächtliches Aufwachen, Hitzewallungen oder andere Beschwerden können Schlaf beeinträchtigen, und schlechter Schlaf wiederum Stimmung, Konzentration und Belastbarkeit beeinflussen.

Die aktuelle NICE-Leitlinie empfiehlt unter anderem menopausenspezifische kognitive Verhaltenstherapie als eine mögliche Option bei Schlafproblemen im Zusammenhang mit vasomotorischen Symptomen und bei bestimmten depressiven Symptomen. Sie betont gleichzeitig, dass bei vermuteter oder diagnostizierter Depression die entsprechenden Depressionsleitlinien gelten.

Nicht alles muss psychologisch gelöst werden

Gerade hier ist die Grenze wichtig.

Psychologische Unterstützung kann bei Stress, Schlafverhalten, Selbstbild, Lebensveränderungen, Umgang mit Symptomen und emotionaler Belastung helfen.

Sie ersetzt jedoch keine medizinische Beurteilung menopausaler Beschwerden.

Wenn neue oder belastende körperliche oder psychische Symptome auftreten, ist deshalb eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

Auch diese Lebensphase kann Identitätsfragen aufwerfen

Für manche Frauen ist Menopause hauptsächlich eine körperliche Veränderung.

Für andere berührt sie Fragen von Älterwerden, Weiblichkeit, Sexualität, Fruchtbarkeit oder Identität.

Und manche erleben sie auch als Befreiung oder Beginn einer neuen Lebensphase.

Es gibt keine emotionale Reaktion, die eine Frau auf die Menopause haben „sollte“.

Eine hilfreichere Frage ist:

Was verändert sich gerade für mich, und was brauche ich, um mit dieser Veränderung gut umzugehen?

Psychologische Begleitung kann einen Raum schaffen, um genau diese Fragen zu sortieren, ohne körperliche Beschwerden zu psychologisieren und ohne jede emotionale Veränderung automatisch auf Hormone zurückzuführen.

In einem kostenlosen 15-minütigen Kennenlerngespräch können Sie mir kurz von Ihrer Situation erzählen und wir schauen gemeinsam, ob und wie ich Sie unterstützen kann.

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